rad erlebnisse

Eine Radreise auf Mallorca ist so vielfältig wie die Landschaft der schönsten (Rad-)Insel der Welt. Weite, flache Strecken ab Playa de Palma, bergige Touren rund um Santa Ponsa und das komplette Programm in Alcudia: Abwechslung ist garantiert. Die Vielfalt der Landschaft hat schon so manchen Mallorca-Neuling überrascht und begeistert. Die gut ausgebauten Straßen und Gartenwege muss man nur mit wenigen Autos teilen. Das Meer-Klima ist mit 300 Sonnentagen ganzjährig ideal für einen Radsport-Urlaub. Und die größte Baleareninsel ist von nahezu jedem Flughafen in Deutschland, Österreich und der Schweiz bequem zu erreichen

Der Westen der Insel ist geprägt durch das Tramuntana-Gebirge mit seinen über 1000m hohen Berggipfeln, der spektakulären Küstenstraße und vielen urigen Bergdörfern. Der Gebirgszug ist seit 2011 Unesco Weltkulturerbe.

Östlich schließt sich eine bei Radfahrern sehr beliebte Hügellandschaft an, die sich von Bunyola bis Campanet erstreckt. Lauschige Gartenwege führen durch idyllische Gärten und Mallorcas berühmte Mandelbaumhaine.

In der Inselmitte befindet die Ebene Es Pla. Dieses landwirtschaftlich geprägte, flache Terrain zieht sich vom Golf von Alcudia im Norden bis zur berühmten Playa de Palma im Süden.Die einzige nennenswerte Erhebung ist der Tafelberg Puig de Randa. Der Aufstieg wird mit einer spektakulären Aussicht über die ganze Insel belohnt.
Im Osten wird die Landschaft wieder etwas hügeliger. In der Gebirgskette Serres de Llevant gibt es Erhebungen von bis zu 500m. Das Naturschutzgebiet an der nordöstlichen Inselspitze ist zwar landschaftlich reizvoll, aber nur beschwerlich mit dem Rad zu erkunden.

Im Südwesten der Insel liegt die Hauptstadt Palma de Mallorca. Für eine urbane Radtour eignet sich der Küsten-Radweg vom Yachthafen in Palma bis Arenal. Ansonsten ist die Playa de Palma mit ihren zahlreichen Radhotels Ausgangspunkt für Radstrecken ins Inselinnere.

Unser Standort Santa Ponsa

Wer steile Anstiege, rasante Abfahrten und spektakuläre Aussichten liebt, ist in Santa Ponsa genau richtig. Hier geht es in Serpentinen über Bergpässe und Küstenstraßen. Die Gegend rund um Calvià, von Illetas und Palmanova bis Camp de Mar und Port d’Andratx, ist besonders abwechslungsreich und kurzweilig.
Landschaftlich charakteristisch sind die bewaldeten Ausläufer des Tramuntana-Gebirges. Das geringe Verkehrsaufkommen und das gute Wetter machen Santa Ponsa und Paguera zu idealen Ausgangsorten für bergige Radtouren jeden Schwierigkeitsgrades.  Santa Ponsa ist die Homebase von Phillipps Bike Team. Hier bieten wir das RAD | SPORT | GENUSS und das RAD | TRAINING | CAMP Paket an.

Unser Standort Alcudia

Die Gegend um Alcudia bietet Radtouren für jeden Geschmack. Das flache Terrain südlich der Bucht ist ein guter Startpunkt für alle, die es beim Radfahren eher gemütlich mögen. Im Osten hingegen warten bergige Herausforderungen des Tramontana-Gebirges und im Norden das imposante Cap de Formentor. Aktuell arbeiten wir an einem RAD | SPORT | GENUSS Paket in Alcudia. Geführte Touren können auf Anfrage neben dem RAD | VERMIETUNG | HOTEL Paket aber schon jetzt gebucht werden.

Unser Standort Playa de Palma

An der berühmten Playa de Palma kann man nicht nur feiern und am Strand liegen. Jedes Frühjahr treffen sich hier die Radprofis der Welt zur Saisonvorbereitung. Aber auch für Freizeit-Athleten sind die weiten, flachen Strecken im Inselinneren das perfekte Trainingsgelände. Unser Angebot RAD | VERMIETUNG | HOTEL eignet sich für alle, die gerne individuell unterwegs sind. Einfach ein Radsport-Hotel buchen, ein Fahrrad der neuesten Generation mieten und sich wie ein Profi fühlen!

Klima: Die beste Reisezeit für Fahrradreisen

Mallorca bietet Radfahren ausgenommen von den heißen Sommermonaten fast zu jeder Jahreszeit ideale klimatische Bedingungen. Frühjahr, Herbst und Winter empfehlen sich besonders für einen Urlaub mit dem Rad. Die Temperaturen liegen bei angenehmen 17°C bis 23°C.
Die Radsaison beginnt auf Mallorca schon früh im Jahr: Bereits Ende Januar lock die Insel mit warmen Sonnenstrahlen und die Mandelblüte taucht die Insel in ein rosa-weißes Farbenmeer und macht das Radeln unter warmen Sonnenstrahlen zum Erlebnis. Die Tage sind ausreichend lang. Überhaupt ist die Insel zu dieser Zeit saftig grün, im Gegensatz zu den vorherrschenden Brauntönen des Sommers.

Das ist die Zeit, in der die Profis unter den Rennradfahrern ihre Radsaison mit einem Training auf der Insel einläuten. Mit etwas Glück trifft man Froom, Degenkolb und Co. im Hotel oder auf der Landstraße an. Die Chance ist gar nicht so klein. Denn die Jungs müssen zu dieser Jahreszeit bis zu 250 km am Tag Grundlage trainieren.

Im Hochsommer ist die Durchführung längerer Touren dagegen schwierig: Die starke Hitze steigt in den Mittagsstunden bis auf 38°C – die Durchschnittstemperatur beträgt 29°C bis 34°C. Wer jedoch früh morgens startet, eine längere Siesta einlegt und auch allgemein nicht so hitzeempfindlich ist, kann auch in dieser Zeit das Radfahren genießen.

Im Oktober, November und Dezember sind milde Wetterperioden wiederum geradezu ideal um die Saison zu verlängern. Es kann in dieser Zeit allerdings ab und an schon ein bisschen kühler werden, sodass eine Jacke für lange Abfahrten nicht schaden kann.
Das ganze Jahr über ist Regen auf Mallorca eher selten. Wenn dann gießt es meist heftig und kurz und die Sonne kommt schnell wieder hervor. Auch im Winter hat es selten mehr als sieben Regentage im Monat.

Die Klimatabelle zeigt Durchschnittswerte für die gesamte Insel. Tatsächlich ist es für den Radfahrer aber sinnvoll, zwischen dem Süden und dem Norden zu differenzieren. Im Norden, Standort Alcudia, ist es 1°C bis 2°C kühler. Es gibt hier in den Wintermonaten auch mehr Niederschlag.

 Verkehr und Straßenverhältnisse aus „Radler-Sicht"

Mallorca wird von einem engmaschigen und gut ausgebauten Straßennetz durchzogen. Durch den Bau eines Autobahnringes um Palma und der Autobahn nach Inca hat sich der Verkehr auf den Landstraßen allgemein verringert. Andererseits hat die Verkehrsdichte auf den Hauptstrecken durch den Urlauber-Boom in den vergangenen Jahren und entsprechende günstige Mietwagenangebote vor allem in der Hochsaison eklatant zugenommen.

Dies hat auch Auswirkungen auf den Fahrradtourismus. Deshalb wurde von der Balearen Regierung dass Rennrad- und Landstraßennetz ausgebaut. Die Pisten sind relativ schmal, aber dafür fahren nur wenige Autos darauf. Die meist liebevoll ausgebauten Wege eignen sich aber trotzdem nicht dazu, mit 40 km/h und Unterlenkerhaltung über die Insel zu brettern.Vor allen in der Hochsaison drängen sich an den Hauptattraktionen und den Hauptstraßen Mietwagen und Busse. Deshalb werden ab 2018 die Strecken vom Sa Calobra und Formentor für den öffentlichen Autoverkehr gesperrt. Der Radler lässt danken.

Die meisten Straßen auf Mallorca sind schmal und von Steinmauern eingefasst, der Autoverkehr ist auf den Nebenstrassen gering bis mäßig. In engen Kurven sollte man trotzdem aufpassen, weil immer mal ein Autofahrer in der Straßenmitte schnell ums Eck kommen kann.

Aus diesem Grund müssen Radfahrer in der Gruppe bei engen Straßenverhältnissen hintereinander fahren. Ansonsten sind zwei Radfahrer nebeneinander erlaubt.
Leider treten auch auf Mallorca Rennradfahrer in Horden auf. Nicht selten fahren sie zu dritt und viert nebeneinander und gefährden sich und andere. Rücksichtnahme ist auch auf der Rennrad Insel Nummer eins höchstes Gebot. Bei diesem rücksichtslosen Verhalten gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern ist es nicht verwunderlich, wenn Autofahrer ungeduldig hupen.Nebenstrecken sind durch gelbe Nummern-Bezeichnungen und das Kürzel PMV gekennzeichnet. Allzu starkes Vertrauen sollte man jedoch nicht in diese Nummerierung stecken: Häufig wird sie nicht konsequent durchgehalten, oder aber die Landkarten weisen andere Zahlen auf. Wichtig beim Erwerb einer Straßenkarte ist auch das Ausgabedatum. Karten die älter als 2 Jahre sind werden meist ungenau. Einige sind schon bei der Ausgabe veraltet.

Auf Mallorca wird anders als auf dem Festland Katalanisch gesprochen. Auch die meisten Orts- und Straßennamen sind in den vergangenen Jahren durch die katalanischen ersetzt worden. In der Regel sind die Unterschiede zu den spanischen Namen aber so gering, dass sich noch niemand deshalb verfahren hat.
Der überwiegende Teil der Straßen ist asphaltiert, einige Straßen unterer Ordnung sind allerdings nicht immer im besten Zustand. Die Regierung hat aber in den vergangenen Jahren die Bedeutung des Fahrrad-Tourismus erkannt und ist sichtlich bemüht, gute Straßenverhältnisse zu gewährleisten. Feldwege und Staubstraßen gibt es dennoch – und zwar dort, wo es in abgelegene Täler oder zu einzelnen Gehöften geht.

Ein Wort noch zu den Pass-Straßen und zu den Fahrten im Gebirge. Enge Haarnadelkurven sind nicht jedermanns Geschmack, und man sollte – gerade bei Exkursionen in das Tramuntana-Gebirge – schon über einige Erfahrung verfügen. Gut funktionierende Bremsen sind dort ein absolutes Muss. Geübte Rennradfahrer segeln dort ohne Risiko auch mal mit 65 Sachen zu Tal.

Weitere Tipps vom Team

Fahrkönnen: Ein bisschen Kondition schadet nicht

Ein wenig Kondition sollte man schon mitbringen, wenn man auf Mallorca aufs Fahrrad steigt. Man muss es ja nicht gleich den vielen leistungsorientierten Rennrad-Cracks nachmachen, die alljährlich auf der größten Insel der Balearen ihre Trainingslager abhalten. Wer in Deutschland ein wenig Ausdauersport treibt – sei es nun Laufen, Fußball oder ähnliche Sportarten – oder ab und zu Radtouren unternimmt, wird auf Mallorca keine größeren Probleme haben.

Eine Ausnahme sind die Strecken im Tramuntana-Gebirge, die einiges an Kondition erfordern. Hier finden Sie Strecken mit Anstiegen, die satte 20 km lang sind – bei 5 Steigungsprozenten. Die reizvolle, abwechslungsreiche Landschaft entschädigt aber für die Anstrengung.

Der bekannteste Pass ist wohl der Sa Calobra. Der Anstieg wurde zu einem der zehn schönsten Pass-Straßen Europas erkoren. 10 km lang und 6 bis 8% steil. Herrliche Serpentinen schlängeln sich von Meereshöhe bis auf 900 Meter. Wer darauf gut vorbereitet sein möchte, unternimmt am besten zu Hause noch ein paar Radtouren, um sich den Muskelkater im Radurlaub zu ersparen.

Kartenmaterial: Wichtiges Utensil

Gutes Kartenmaterial ist gerade bei einer Radtour auf Mallorca sehr zu empfehlen. Wer ein GPS-Gerät nutzt, kann sich bei zahlreichen Anbietern im Internet teils kostenfreies Kartenmaterial (GPS-Tracks) herunterladen. GPS-Geräte und Kartenmaterial können sind in unseren Radvermietungen erhältlich.

 Kleidung: Für jedes Wetter gerüstet

Grundsätzlich gilt: Am besten geeignet ist moderne Funktionskleidung - von der Unterwäsche bis zur Jacke. Eine Kopfbedeckung gegen den starken Sonnenschein gehört ebenfalls in das Gepäck. Daneben ist eine Sonnenschutzcreme mit hohem Lichtschutzfaktor empfehlenswert. Nicht nur im Hochsommer, sondern auch in den etwas kühleren Jahreszeiten haben die Sonnenstrahlen eine hohe Intensität.

Bei Fahrten ins Tramuntana-Gebirge ist eine Jacke selbst im Sommer ratsam, da dort ein frischer, kühler Wind herrschen kann. Auch gegen Regen sollte man im Frühjahr, Herbst und Winter geschützt sein. Selbst in den Sommermonaten muss mit einzelnen Schauern gerechnet werden.

Eine fahrradtaugliche Sonnenbrille und ein Fahrradhelm sind ebenfalls wichtige Utensilien. Letzterer ist mittlerweile in Spanien sogar Pflicht! Sollte dir noch das nötige Equipment fehlen, bieten wir ein vielseitiges Sortiment und eine kompetente Beratung in unserer Boutique in Santa Ponsa an.

Verkehr: Sich auf dem Rad richtig verhalten

Neben einer Helmpflicht und dem obligatorischen Kolonnenfahren in der Gruppe sind folgenden wichtige Regeln mit dem Rad zu beachten: 

  • Sobald die Fahrradbeleuchtung eingeschaltet ist, müssen Radfahrer reflektierende Kleidung tragen.
  • Der Promillegrenzwert liegt auch für Radler bei 0,5‰.
  • Radwege müssen immer genutzt werden. Sind keine vorhanden, dürfen Radfahrer aber auch langsam auf Gehwegen fahren.
  • Mallorca ist die Insel der Kreisel. Fährt eine Gruppe durch einen Kreisel, muss darauf geachtet werden, dass kein größerer Abstand als ein Meter zwischen den Fahrern entsteht. Dann gilt die Gruppe im spanischen Verkehrsrecht als ein „Fahrzeug“ und hat – wenn sie sich einmal im Kreisverkehr befindet – Vorfahrt. Aber Achtung: In der Praxis gilt auch hier oft das Recht des Stärkeren und das ist meist nicht der Radfahrer.

Unfall: Was tun im Notfall?

Für den Notfall ist es hilfreich, sich folgenden Nummer abzuspeichern, um im Fall der Fälle schnell reagieren zu können

Notruf (Feuerwehr, Krankenwagen, Polizei): 112
Guardia Civil: 062
Lokale Polizei: 092
Ambulanz: 061
Krankenhaus Quirónsalud 900 844 484 und 871 959 966
Krankenhaus Juaneda 971 731 647

Solltest von einem Unfall betroffen sein, ist es für die ärztliche Versorgung von Vorteil, wenn du einen Versicherungsnachweis dabei hast. Formalitäten sind dann kein Problem und die Behandlung kann gleich losgehen.

Wenn du gut versichert bist, können wir das Hospital Quirónsalud Palmaplanas oder die Clínica Juaneda empfehlen. Diese privat geführten Kliniken verfügen über den uns bekannten Standard und sind richtig gut. Hier wird auch deutsch gesprochen, sodass ein Dolmetscher schnell zur Hand ist.

In den öffentlichen Krankenhäusern muss man sich auf länger Wartezeiten einstellen. Häufig werden gute Ärzte zudem für die privaten Kliniken abgeworben
Ganz wichtig bei einem Notruf zu beachten: die Ambulanzen sind meist privat und bringen den Patienten zum Krankenhaus, das die besten Provisionen bezahlt. Du solltest also auf das Krankenhaus deiner Wahl bestehen! Solltest du das Spital mit einem Gipsverband verlassen müssen, bitten den Arzt um eine schriftliche Flugerlaubnis. Es kann dir sonst passieren, dass du von der Airline nicht mitgenommen werden.

Du hast Fragen oder benötigst Hilfe? Wir sind gerne für Dich da!