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Treue Kunden

Rennrad-Urlaub auf Mallorca seit 1999

Carmen und Gunter kommen seit knapp 20 Jahren zum Radreisen nach Mallorca. Während Gunter hier gerne mit dem Rennrad trainiert, genießt Carmen das Radwandern. Warum sie Philipp’s Bike Team noch nie fremdgegangen sind und welche Erinnerungen aus ihren Radurlauben sie zum Lachen bringen, verraten uns die beiden im Interview.

Carmen und Gunter

Wann wart Ihr das erste Mal bei Philipps Bike Team?
Das muss 1999 oder 2000 gewesen sein.

 

Wie seid Ihr damals auf Philipps Bike Team aufmerksam geworden?
Die Empfehlung kam von Isolde Gonser. Sie ist die ehemalige Chefin von GONSO-Sport und war unter anderem für die Trikots hier bei Philipps Bike Team zuständig. Wir haben ihr erzählt, dass wir im Norden nicht mehr zufrieden seien und sie hat uns daraufhin Euch empfohlen.

 

Was hat sich verändert seit Eurem ersten Besuch hier?
Verändert hat sich natürlich viel über die Jahre. Im Personal. Wir haben sowohl Gutes wie auch weniger Gutes gesehen.

 

Andy in der Werkstatt, den vermissen wir sehr. Auch Beat war alles andere als leicht zu ersetzen und als er ging, da haben wir uns schon etwas Sorgen gemacht. Aber wir denken – nach guten wie auch schwachen Lösungen – habt ihr diese Stelle jetzt sehr stark besetzt.

 

Wichtig ist jedoch, dass entscheidende Kriterien, wie die Persönlichkeit und die kleinen Radgruppen und alles, was diese besondere Atmosphäre hier ausmacht, konstant geblieben sind.

 
„Für uns stimmt es hier einfach!“

 

Was ist das Besondere bei Philipps Bike Team?
Wir schätzen das Persönliche und Heimelige hier. Bei der Abholung am Flughafen fängt es an. Man hat keine Wartezeiten und wird direkt ins Hotel gebracht. Auch an der Hotelrezeption oder im Radkeller wird man schnell bedient. Das ist eine tolle Sache und sicherlich ein großer Vorteil gegenüber anderen Anbietern.

 

Hinzu kommt, dass wir in der Zwischenzeit fast jeden hier kennen. Es kommen immer wieder die gleichen Leute zur gleichen Zeit und wir haben schon viele tolle Bekanntschaften gemacht, woraus teilweise enge Freundschaften entstanden sind.

 

Was bewegt Euch dazu, uns immer wieder auf der Insel besuchen zu kommen? Wird es Euch nicht langsam langweilig hier?? :P
Oh, das hören wir immer wieder von Freunden, ob es uns nicht langweilig würde. Aber um ehrlich zu sein, fährt man ja zu Hause auch immer das Gleiche mit denselben Sportkameraden, ohne dass es einem langweilig wird. 

 

Das schöne ist auch, dass man sich hier immer wieder mit bereits bekannten Gästen trifft. Wir fühlen uns wohl hier, weil wir wissen, was uns erwartet und so können wir von der ersten Minute an unseren Urlaub genießen.

 

Seid Ihr schon mal fremdgegangen und habt Radurlaub bei einem anderen Anbieter gebucht? 
Fremdgegangen sind wir eigentlich nie. Wir haben nur vor Philipps Bike Team andere Anbieter im Norden der Insel besucht. Seit dem ersten Besuch bei euch sind wir Euch jedoch immer treu geblieben. Für uns stimmt es hier einfach!

 

Im Norden ist uns alles etwas zu groß und zu unpersönlich worden. Die ganzen Massen und Wartezeiten, nahmen immer mehr zu. Seit dem Tag, an dem wir bei der Ankunft Karten mit Nummern ziehen mussten – wie beim Arbeitsamt – da war für uns klar, dass wird das nicht mehr mitmachen möchten.

 

Die Empfehlung von Isolde war somit ein Glücksfall zur richtigen Zeit.

 
Die schönsten Orte, Strecken und Erlebnisse

 

Was sind Eure Lieblingsorte der Insel?
Eigentlich ist hier alles schön! Um ehrlich zu sein, kennen wir auch nicht viel mehr, als jene Orte, die man bei Philipp’s Bike Team mit dem Fahrrad besucht. Das sind mit die schönsten Orte der Insel und das ist es auch, was wir beim Radfahren so schätzen: man hat genügend Zeit, sich die Umgebung anzuschauen und zu genießen.

 

Welches ist Eure Lieblingsstrecke bei uns?
Ich fahre den Orient besonders gerne. Bei der Abfahrt hat man einen wunderschönen Blick in die Weite – einfach traumhaft! Aber es gibt so viele schöne Ecken hier auf der Insel. Mir gefallen alle Strecken irgendwie.

Über die Jahre habe ich auch meine eigene Strecke für den Ruhetag entwickelt. Da mache ich immer etwas Sightseeing und fahre auf dem Radweg bis Arenal und dann über den Col de Sa Creu wieder zurück. Unterwegs kehre ich dann immer beim „Ballermännle“ ein. Für diese Tour nehme ich gerne neue Gäste mit.

 

Gibt es eine besonders schöne oder lustige Geschichte, die Ihr hier bei uns erlebt habt und Ihr erzählen möchtet?
Carmen lacht: Oh ja da gibt es eine. Das war vor zwei oder drei Jahren. Da sind wird nach Magaluf gefahren. Dort gibt es eine kleine Insel im Meer. Als wir dort waren, fragte ich, ob die Insel schon immer hier gewesen sei. Da mussten wir richtig lachen. Obwohl man die Orte langsam alle kennt, sieht man doch immer wieder Neues. Das finde ich sehr schön hier.

 

Gunter: Wir hatten mal einen guten und lieben Freund dabei, der etwas Orientierungsprobleme hatte. Auf der Strecke von Deià nach Soller sieht man irgendwann links das Mittelmeer und da fragte er, welcher See das sei. Da mussten wir alle lachen und aufpassen, dass wir nicht in den Graben fahren.

 

Außerdem gibt es da die Geschichte von dem Gast, der unbedingt im Mirador eine Tiramisu essen wollte. An diesem Tag war jedoch kein Halt dort vorgesehen. Da er aber unbedingt eine Tiramisu essen wollte, machte ich ihm am Beginn des Anstieges den Vorschlag anzuziehen.

 

Das ließ er sich nicht zweimal sagen, ist losgesprintet, hat sich oben im Stehen die Tiramisu reingezogen, und als wir ankommen sind, saß er – noch mit vollem Munde – wieder auf seinem Rad bereit zur Weiterfahrt. Da muss ich auch immer wieder lachen, wenn ich an dieses Bild denke.

 

Was gefällt Euch besonders an der Entwicklung von Philipp’s Bike Team?
Die Kontinuität. Behaltet das bei, was bereits da ist. Das was ihr habt, das ist gut und das entsprechend weiterzuentwickeln wird eure große Stärke sein. 
Eine wichtige Veränderung ist die momentan stattfindende Verjüngung des Personals. Wir denken, dass dies ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung ist.

 

Gibt es sonst noch etwas das Ihr gerne mit uns teilen möchtet?
Was wir toll fänden, wäre eine Kombiwoche mit eurem neuen Standort in Alcúdia. Die erste Woche wäre man im Norden um Flachland zu fahren, dann würde man samstags gemeinsam mit dem Rad in den Süden fahren, wo es eine Woche bergig weitergeht. Wir glauben das wäre was Tolles ;).

 

Frühjahr und Herbst – zweimal jährlich Radurlaub

 

Ihr kommt mittlerweile zweimal jährlich. Was sind Eurer Meinung nach die Unterschiede zwischen der Herbst- und Frühjahrssaison?
Im Frühjahr ist das für uns Saisonauftakt. Zuvor kann man auf der Alb so gut wie nicht radfahren.

 

So absolviere ich hier die ersten Straßenkilometer auf dem Rennrad und bereite mich auf die Wettkampfsaison vor. Entsprechend steht das Radfahren im Vordergrund, bei jedem Wetter und möglichst viel. Alles andere tritt in den Hintergrund, zumal auch nicht viel mehr angeboten wird bzw. möglich ist.

 

In meiner Wahrnehmung geht das hier jedem so. Carmen versucht sich den Tag beim Radwandern kurzweilig zu gestalten und hat mit den anderen gleichsam alleingelassenen Frauen ihren Spaß.

 

Im Herbst dreht sich das alles. Man kann noch baden, die Saison ist gelaufen, alle Ziele sind (hoffentlich) erreicht. Man kann das Radfahren genießen und macht auch mal länger und/oder öfter Pause.

 

Hier ist das Radfahren Genuss und kein Muss mehr. Carmen macht Badeurlaub. Die Saison klingt gelassen und erholsam aus. Mit zunehmendem Alter ist uns der Herbstaufenthalt fast wichtiger als der im Frühjahr.

 

Carmen und Gunter

Die über die Jahre geammelten Trikots von Carmen und Gunter