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Radtouren auf Mallorca

3 Lieblingsziele für Rennradfahrer

Eine unbekannte schöne Bucht, ein Restaurant für das es sich anzuhalten lohnt und der beste

Pausenort auf dem Küstenritt. Wir stellen Euch drei Orte vor, die Ihr bei Eurer nächsten Reise auf keinen Fall verpassen solltet.

3 Places to be auf Mallorca
1. Mirador – Bester Panoramablick

Die Terrasse im Restaurant Es Grau

 

Wer hier auf dem Küstenritt ankommt, hat vorne das kleine Blatt gekettet, ein paar Kilometerchen in den Beinen und sich eine Pause verdient. Und die gibt es dann mit grandioser Zugabe: Das Restaurant Es Grau liegt hoch über dem Meer an der Westküste direkt am Aussichtspunkt „Mirador de Ricardo Roca“ unweit von Estellencs.

Die Terrasse im Restaurant Es Grau

 

Wobei „Aussichtspunkt“ nicht einmal annähernd die Faszination der Terrasse beschreibt. Sie sitzt sozusagen im und über dem Meer. Grenzenloser Horizont, wenn du nach vorne schaust, schwindelnde Tiefen, wenn du dich nach vorne neigst. Bei Sonne nicht zu toppen und wenn es windstill ist, auch schon im Februar im Freien genießbar.

Dazu landestypische Küche mit eher Fleisch als Fisch und – wer will – auch mit Schnecken, die man auf der Insel nicht so häufig bekommt.

Und Kuchen, den man aber essen darf, weil noch einige Kilometer zurück bis nach Santa Ponsa zu fahren sind. Aber eigentlich möchte man hier lieber länger sitzen, der Ausblick ist einfach grandios und es gibt ein Eck auf der Terrasse, das einen auch vor dem Wind schützt. Okay, manchmal ist das Personal – sagen wir mal: ein wenig rustikal und irgendwie gehört das an der wilden Küste vielleicht dazu. Trotzdem ein absoluter Place to be. 

 

2. Bar Nou – Mallorca pur

Mallorquinische Küche in Es Capdellà

 

Vorbeigefahren ist an der Bar Nou in Es Capdellà jeder schon mal. Ziemlich zügig, wenn er aus Richtung Andratx über den Altweiberpass zurück ins Hotel fährt – zum Beispiel nach dem Küstenritt. Eher gemächlich, wenn er beim Prolog auf eben jenes Pässchen zwischen Calvia und der Küste zurollt. Und was fällt einem da auf? Genau – der Laden ist voll, fast zu jeder Tageszeit und es sitzen – vor allem an Wochenenden – nicht nur Touristen darin.

Mallorquinische Küche in Es Capdella

Die Bar ist eigentlich ein Restaurant und ganz einfach zu beschreiben: Mallorca pur. Heimische Küche ohne Chichi, aber lecker gemacht. Und reichlich: Die Seezunge ragt selbst über die länglichen Teller hinaus, das urige Bauernbrot mit Schinken und Käse reicht locker für 50 Zusatzkilometer, für die Omelettes mussten die Hühner jede Menge Extra-Eier legen und der Wein ist genauso ehrlich wie das Ambiente. Das alles übrigens zu fairen Preisen. Ganz abgesehen davon – man muss nichts essen, sondern kann sich auch einfach mit einer Tasse Kaffee an einen Tisch direkt an der Straße setzen und Radler schauen. Unentwegt surren Gruppen vorbei, man sieht Velos, Waden, mehr oder weniger ambitionierte Trittfrequenzen und oft auch sehnsüchtige Blicke von Radlern, die wohl selbst gerne hier ein kleines Päuschen machen würden.

Kurzum – die Bar Nou hat sich seit Jahrzehnten selbst die Treue gehalten und ist wie Mallorca, als es noch nicht Malle hieß.

 

3. Cala Tuent – unbekannt und idyllisch

Es darf auch Mal nicht Sa Calobra sein!

 

Die besten Dinge im Leben bekommt man nicht geschenkt. Meist muss man etwas dafür tun. Im Fall von Cala Tuent, einer kleinen, einsamen Bucht mit idyllischem Traumstrand im Nordwesten Mallorcas, heißt das: ein Aufstieg – ähnlich lang, kurvig und steil wie Sa Calobra. Denn Cala Tuent erreicht man, wenn man im richtigen Moment der Abfahrt nach Sa Calobra die Abzweigung nicht verpasst. Sie liegt übrigens im unteren Ende der Abfahrt, etwa acht Kilometer nach dem Krawattenknoten unter dem Coll dels Reis.Cala Tuent – unbekannt und idyllisch

Das bevorstehende Brennen in den Beinen lohnt sich aber! Cala Tuent ist ein einsamer, unbekannter Naturstrand aus Kies, 180 Meter lang und 40 Meter breit. Die Bucht ist umgeben von dichten Pinienwäldern und felsiger Bergkulisse und es gibt weder Liegen noch Sonnenschirme – wie aus einer anderen Welt also. Das Meer leuchtet in karibischen Blau- und Grüntönen und ein Holzsteg führt als bequemer Zugang für alle ins Wasser. Wer mutig ist, kann sich auf der Pause der Radfahrt erfrischen im kühlen Nass.

Und trotz Idylle – alle andern sind ja nach Sa Calobra gefahren - auch für das leibliche Wohl ist gesorgt: etwas oberhalb des Strands liegt das Restaurant Es Vergeret, das neben einheimischer Küche auch traumhafte Ausblicke auf die Bucht bietet.

Und zu guter Letzt: die Sonnenuntergänge sollen hier wunderschön sein. Das können wir jedoch nicht mit Sicherheit sagen, da wir die gut 700hm und den Weg zurück ins Hotel doch lieber bei Tageslicht in Angriff nehmen!