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Magazin

Sehenswürdigkeiten auf Mallorca: La Granja

Die landschaftlichen Reize Mallorcas lassen sich am besten mit dem Fahrrad erkunden. Auch kulturelle und historische Attraktionen wie das abgelegene Landgut La Granja lassen sich auf diesem Wege bequem erreichen – Busverbindungen hingegen sind auf Mallorca selten zuverlässig.

La Granja
Mit dem Rad fernab der Touristenströme

Im Gegensatz zum Mietauto verspricht eine Fahrradtour einen direkteren Kontakt mit Mensch und Natur. Darüberhinaus ist man unabhängig von Busfahrplänen und kann sich nach Lust und Laune die Zeit nehmen, an einem der unzähligen Aussichtspunkte Rast einzulegen.
Diese ist zuweilen auch notwendig, denn die mallorquinische Hügellandschaft stellt für untrainierte Radfahrer eine gewisse sportliche Herausforderung dar.
Im Örtchen Can Pastilla, nur 30 Radminuten von Palma entfernt, finden Sie unseren Fahrradverleih Philipp's Bike Team. Hier gibt es alles, was das Radlerherz begehrt: Von Crossrädern über Rennräder bis hin zu E-Bikes inklusive Beratung und Anregungen für Ihren Fahrradausflug.
Für die etwa 13 Kilometer lange Strecke zwischen Palma de Mallorca und La Granja empfiehlt sich ein Rennrad, mit dem sich die Steigungen problemlos bewältigen lassen.

Stattliches Landgut als attraktive Ausflugsoption

Bei einem Ausflug zum Landgut La Granja kommen nicht nur Natur-und Kulturfreunde sondern auch Weinliebhaber auf ihre Kosten. Neben den edelsten Weinen der Insel wird hier auch Sherry hergestellt. Eine Verkostung ist jederzeit auch ohne Vorankündigung möglich.

Das idyllisch gelegene, eindrucksvolle Landgut blickt auf eine bewegte Geschichte mit mehrfach wechselnden Besitzern zurück. Während es ab 1229 zuerst dem Grafen Nuno Sans als Wohnort diente, wurde es infolge einer Schenkung ab dem Jahre 1239 als erstes Kloster der Insel von den Zisterziensern bewirtschaftet. Inzwischen befindet sich das Gut in Privatbesitz und beherbergt eines der ansprechendsten Freilichtmuseen von Mallorca. Historisch Interessierte erfahren hier eine Menge über die Lebensgewohnheiten, Bräuche und Gepflogenheiten der einstigen Besitzer. Die stattliche Sammlung von Folterinstrumenten, die im Verlies ausgestellt ist, ist nicht für schwache Nerven.

Darbietungen traditioneller Tänze und Handwerke

Es lohnt sich, den Ausflug auf einen Mittwoch oder Sonntag zu legen, da an diesen Tagen Neben Tanzdarbietungen auch Handwerker in regionalen Trachten ihre Fertigkeiten zur Schau stellen. Hungrige sind auf dem Gut ebenfalls bestens versorgt:
In einem kleinen Laden wird eine Fülle an hausgemachten regionalen Delikatessen angeboten, wie beispielsweise Ölgebäck und Feigenkonfitüre. Köstlichkeiten, die sich ausgezeichnet für ein Picknick an einem schattigen Platz auf dem Gut eignen.