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Magazin

Die Kathedrale von Palma de Mallorca

Über die alten arabischen Mauern neben dem Palacio de la Almudaina ragt die majestätische Kathedrale von Palma de Mallorca selbstbewusst empor. Das levantinisch gotische Bauwerk überblickt das Meer, um Bootsfahrer zu beschützen und Eindringlingen die Stirn zu bieten.

Es war König Jaume I. der Eroberer, der beschloss, die Große Moschee von Medina Mayurca abzureißen, um eine große Kathedrale zu bauen, die er der Heiligen Maria widmete. Ein durchaus übliches Vorgehen nach der christlichen Eroberung einer muslimischen Stadt.
Man sagt, die Kathedrale von Palma de Mallorca sei in Sonnenlicht und Meerwasser gebadet worden. Eine ungewöhnliche Nähe zum Meer und ihre 87 Fenstern und sieben Rosetten sind für diese mystische Erfahrung verantwortlich.

Sakrale Licht-Schauspiele

Mittags um 12 Uhr fällt das Sonnenlicht durch eine Rosette von 13,8 Metern Durchmesser herein. Durch das bunte Glas wird das Licht in hunderte Farben gebrochen, welche die gesamte Kathedrale zauberhaft beleuchten. Mitte November und Anfang Februar bietet sich in der Kathedrale ein ganz besonderes Schauspiel: Bei wolkenlosem Himmel und vor 8 Uhr durchdringen die Sonnenstrahlen die Rosette so, dass zwei Rosetten sichtbar werden: eine aus Glas und real, die andere unterhalb aus purem Licht. Eine magische 8!