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Alles über Ihren Radurlaub auf Mallorca

Ein Radurlaub auf Mallorca ist ein unvergessliches Erlebnis. Die aktive Bewegung an der frischen Luft und das Erkunden einzigartiger Landschaften und Regionen haben einerseits einen enormen Erholungswert. Gleichzeitig wirkt sich das angenehme mediterrane Klima auf der Baleareninsel wohltuend auf das persönliche Wohlbefinden aus: Radfahren bei Sonnenschein und warmen Temperaturen ist eben viel schöner als eine Tour bei Regen, trübem Himmel und Kälte.

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Wer ohnehin regelmäßig mit dem Rennrad auf Mallorca unterwegs ist und dabei gerne die eine oder andere sportliche Herausforderung annimmt, wird die klimatischen und geografischen Gegebenheiten im Westen um die Rennrad-Hochburgen Alcudia und Santa Ponsa ohnehin zu schätzen wissen. Eine bessere Möglichkeit, Kondition und Leistungsstärke zu verbessern, gibt es wohl kaum. Radreisen dienen daher nicht zuletzt auch einem optimalen Trainingsaufbau: ganz egal, ob Sie als Hobbyradler oder als ambitionierter Sportler unterwegs sind.

 

Sehen Sie das Radfahren in erster Linie als entspannte Freizeitbeschäftigung und erkunden Sie gerne Land und Leute, ist ein Radurlaub auf Mallorca für Sie eine ebenso gute Wahl. Das Rad bringt Sie schnell und komfortabel von A nach B, so dass Sie auf öffentliche Verkehrsmittel oder einen Mietwagen gut verzichten können. Während der Tour erleben Sie die umliegenden Landschaften und Dörfer vom Rad aus auch viel intensiver als aus einem Auto- oder Busfenster. Dazu die herrlich warme Luft mit der sanften Brise, die selbst bei hohen Temperaturen immer für eine schöne Erfrischung sorgt: Ein Fahrradurlaub ist einfach etwas ganz Besonderes! Und wir leisten unseren Beitrag dazu, indem wir Ihnen ganz besondere Rennräder anbieten!

 

Weshalb ist Mallorca die unumstrittene Königin aller Rennrad-Urlauber im Frühjahr? Neben der hervorragenden Anbindung und den kurzen Flugzeiten zwischen 1,5 Stunden ab Zürich und 2,5 Stunden ab Berlin ist das milde Klima bei wenig Niederschlag ein wichtiges Argument. Die Vielseitigkeit und Schönheit tun ihr übriges dazu. Ein gut ausgebautes Strassennetz im mallorquinischen Flachland mit abwechslungsreicher Landschaft lädt zum Pedalieren ein.

 

Unsere Lieblingsstrecke: Der Puig Major

Man findet hier aber auch anspruchsvolle Steigungen. So ist der Anstieg zum Puig Major, wie der Name schon sagt, der höchste Berg Mallorcas. Über 20 km lang führt uns die Straße von 50 m über Meer bis zur Passhöhe auf knapp 1000 m über Meer. Dabei wechseln sich bewaldete Abschnitte mit bizarren Felsformationen ab. Die Straße ist eine bauliche Meisterleistung und wurde von den Amerikanern im 2. Weltkrieg gebaut.

 

Unter dem Viadukt vorbei nach etwa drei Viertel des Anstiegs geht es rechts weg zum weltbekannten Sa Calobra, der zu einer der 10 schönsten Passtraßen Europas gekürt wurde. Wir fahren weiter und erreichen nach einer kurzen Tunnel-Durchfahrt den ersten von zwei Stauseen, die malerisch in die karge Berglandschaft eingebettet sind. Der Georg Blau ist das Wasserreservoir für den ganzen Südwesten Mallorcas inklusive Palma. Im Frühjahr randvoll, treffen wir den See im Oktober leer an. Der Wasserspiegel ist um gut 2 m gefallen und der See ist zum Tümpel verkommen. Er muss den Bedürfnissen der Unmengen Sommer-Touristen gerecht werden.

 

Nach dem Stausee erwartet uns eine kurze, aber heftige Rampe mit über 13 Steigungsprozenten die uns zum oberen Stausee Cuber führt. Von hier aus sehen wir bereits die Passhöhe. Von der Passhöhe geht rechts weg eine Straße, die für das Publikum nur einmal im Jahr vom Militär geöffnet wird und auf 1400 m führt. Wir fahren nun durch einen eher dürftig beleuchteten Tunnel, der uns auf die andere Seite des Tramuntana-Gebirges bringt. Von hier aus hat man eine fantastische Aussicht auf das Tal von Sóller.

 

Die nun folgende 20 km lange Abfahrt auf breiter, gut ausgebauter Straße lässt jedes Rennradfahrer-Herz höher schlagen. Wir segeln mit bis zu 70 km/h dem Tal entgegen. Im oberen Bereich sieht man gar bis zur Bucht von Port de Sóller. Hat man Lust auf eine Pause, fährt man unten angekommen nach rechts. Mit der wunderschönen Bucht, dem Leuchtturm und dem Natur-Hafen ist Port de Sóller ein ideales Plätzchen, um in einem der vielen guten Restaurants direkt am Strand einzukehren. Hier lässt man den Powerbar-Riegel besser stecken und gönnt sich ein warmes bocadillo con queso y jamón mit ein paar Tropfen Olivenöl.

 

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Einfach herrlich. Aber Achtung, egal, wo man auf der Insel untergebracht ist, Alcudia, Santa Ponsa oder der Playa de Palma, die Heimfahrt ist anspruchsvoll und mindestens 55 km weit, gespickt mit mindestens 800 Höhenmetern. Wir wählen heute die direkte Strecke über den Coll de Sóller mit seinen 33 Kehren und durchschnittlich 5% Steigung. Oben angekommen bietet sich bei klarem Wetter ein Weitblick bis an die Ostküste. Die Abfahrt ist wegen dem speckigen Straßenbelag heimtückisch. Es gibt hier absolut keinen Gripp und die übersichtlichen Kurven verleiten zu gefährlicher Schräglage.

 

Insider-Tipps für Ihre Radferien

 

Auf Mallorca gibt es einige „Places to Be“ für Rennradfahrer. Wir haben ein paar Tipps für Sie:

 

Viele Wege führen nach Alcudia, einem der beliebtesten Radferien-Orte auf Mallorca. Wir fahren nach Santa Maria und nehmen dort den Cami del Muro. Eine kleine, praktisch verkehrsfreie Nebenstraße. Von hier aus ist alles flach. Via Binigual nach Muro lässt es sich im Windschatten des Vordermannes zügig rollen.

 

Vom Norden aus ist der Dorfplatz von Petra ein sehr beliebter Treffpunkt. Hier braucht es manchmal sogar Glück, um einen freien Platz zu erwischen. Aber auch Sineu oder St. Maria im Zentrum der Insel sind Anlaufpunkte für Radfahrer. Wer Kuchen liebt, ist im Celler Sa Sini genau richtig. Wer es lieber typisch mallorquinisch mag, geht ins Cafe Comerce an der Hauptstraße. Hier hat man den perfekten Überblick.

 

Von Santa Ponsa aus empfehlen wir eine Fahrt zum Dorfplatz von Esporles. Gleich das erste Restaurant lockt mit hervorragendem Illy Kaffee und einem warmen Bocadillo seiner Wahl. Hier ist man mittendrin im mallorquinischen Dorfleben. In der „Sport Bar“ gegenüber treffen sich die alten Mallorquiner beim Schnäpschen schon am Morgen gegen 11 Uhr. Von hier aus geht es über die Küste nach Andratx oder aber über den Coll de Claret nach Valdemossa, weiter nach Deia bis zum Port de Sóller.

 

Ebenfalls sehr empfehlenswert im Südwesten ist Sant Elm mit seinem türkisblauen Wasser, das uns an die Karibik erinnert. Beim Dorfeingang rechts bis ganz nach hinten durchfahren. Dort gibt es diverse Möglichkeiten, die Seele baumeln zu lassen.

 

In Port d’Andratx oder aber im weltbekannten Café Schwarzwald in Paguera, berühmt durch seine Kuchen und Philipp’s Bike Team, lassen sich die leeren Energiespeicher mit Erdbeertörtchen und allerlei anderen Leckereien füllen.

 

Zu guter Letzt eine kulinarische Empfehlung für den Port Adriano. Direkt am Wasser, ohne störende Autos vor der Aussicht auf die eleganten Schiffe, lässt es sich im Restaurant „La Terrazza“ gut essen. Auch die Pizzeria ist empfehlenswert. Im Nobelhafen legen private Yachten bis zu 70 m an.

 

Noch besser ist die Aussicht vom Chiringuito. Das erreicht man wenn wir direkt nach der steilen Abfahrt zum Hafen scharf rechts abbiegen. Ganz hinten nach etwa 300 m sind wir dort. Weniger edel, trotzdem gut und wesentlich preiswerter lässt es sich dort ruhen. Auch hier sind die Muscheln oder die Paella ausgezeichnet. Von der Playa de Palma aus ist die Glashütte nach knapp 20 km die erste oder letzte Anlaufstelle. Da hier alle auf dem Heimweg vorbeikommen, ist das der beste Platz um seine Schadenfreude auszuleben und sich zu freuen, wenn der eine oder andere Radfahrer, der sich am späten Nachmittag vorbei quält Richtung Hotel, noch platter ist als man selbst.

 

Ein weiterer Geheimtipp ist der Segelclub in Sa Rapita. Man findet ihn an der Ausfahrt des Dörfchens Richtung Campos. Hier fängt der längste Naturstrand, Es Trenc an. Schon im Februar sind hier bei guten Windverhältnissen die Paraglider und Surfer zugange. Die Ruhe ist wunderbar. Von hier aus sieht man bis nach San Jordi.

 

Alle Reviere, egal ob Alcudia im Norden, Santa Ponsa im Südwesten oder die Playa de Palma im Südosten, sind großartige Ausgangspunkte für Ihren Radurlaub auf Mallorca. Das wichtigste bei den Radferien ist aber wahrscheinlich die Königin mit dem krummen Lenker.

 
Sicherer, bequemer Urlaub dank Mietrad

Natürlich könnten Sie theoretisch Ihr eigenes Fahrrad in den Urlaub mitnehmen. Doch dies ist nicht nur mühselig und aufwendig, sondern oft auch extrem teuer, da die Fluggesellschaften hohe Preise für den Transport berechnen. Außerdem müssen Sie während der Reise immer befürchten, dass das edle Stück womöglich beschädigt oder im schlimmsten Fall sogar gestohlen wird. Eine Fahrradvermietung ist daher grundsätzlich immer die bessere Alternative.

 

Zum Angebot unserer Radvermietung zählen technisch einwandfreie und hochmoderne Fahrräder, die sehr sorgfältig, regelmäßig und penibel gewartet werden. Möchten Sie sich also ein Rennrad ausleihen, können Sie völlig sicher sein, dass Sie bei uns mit keiner bösen Überraschung rechnen müssen. Jedes Rennrad ist ein kleines Juwel, das wir mit ganz viel Liebe pflegen und instand halten, damit unsere Gäste und Kunden ihre Radreisen von A bis Z genießen können!

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