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Bruno Peier

Was hat Rennradfahren mit klassischer Musik zu tun? Auf den ersten Blick nichts, auch wenn sicher manche meinen, das Gestöhne einer Gruppe am Berg hätte fast etwas Orchestrales. Für die Ohren von Bruno Peier hat es das sicher nicht, der 57-Jährige spielt Kontrabass in der Philharmonia Zürich, dem Orchester der Züricher Oper. Und wenn er nicht Verdi, Mozart, Strauss oder Beethoven streicht,  fährt er begeistert Rennrad und das obendrein noch schnell. Wer sehen will wie schnell – Bruno Peier  ist von 2. bis zum 17. Mai Gruppenleiter bei uns auf der Insel.

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Bruno erklärt die Verbindung zwischen seiner künstlerischen Arbeit und dem Rad fahren einfach. Ein Instrument perfekt zu spielen heißt auch die Technik perfekt zu beherrschen. Dazu braucht es Übung, Disziplin und das Wissen darum, wie man am besten übt. Wie beim Radtraining eben auch. Und so verbindet Bruno Peier seit etwa 30 Jahren seinen  Beruf mit „der Liebe zum Rad“, wie er sagt. Bruno fährt knapp 20 000 Kilometer im Jahr und hat einen Tritt, der ihn die Haie oder Roller LD führen lässt.

Zu Hause ist das Velo in seinen Alltag integriert. Bruno wohnt 20 Kilometer vom Opernhaus entfernt, fährt schon mal am Vormittag mit dem Rad Probe. Oder auch am Abend zur Vorstellung. Duschen darf er dann in der Technik. Nach dem letzten Vorhang radelt er mitten in der Nacht zurück – und macht noch einen kleinen Umweg. So kommt man dann auch auf seine Kilometer. Aber das kann euch Bruno Peier alles selbst erzählen, wenn ihr wollt. Und wie so eine Opernorchester intern funktioniert auch. Jetzt bei uns im Team.  

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